Kunst und Art
Spätrömische große Omegafibel aus Wiener Privatsammlung
Spätrömische große Omegafibel aus Wiener Privatsammlung
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Spätrömische Omegafibel aus Bronze mit erhaltener Eisennadel, aus einer Wiener Privatsammlung. Der ringförmige Körper mit querstehendem Abschluss zeichnet diese Gewandschließe aus. Solche Fibeln dienten zum Schließen von Mänteln und anderen Gewändern.
Einordnung und Datierung
Das Stück wird als spätrömische bzw. völkerwanderungszeitliche Ringfibel eingeordnet, typologisch vergleichbar mit sogenannten Omega- oder Sub-Penannular-Fibeln. Die zeitliche Zuschreibung liegt etwa im 4. bis 5. Jahrhundert n. Chr.
Details
- Objekt: Ringfibel / Omegafibel, spätrömische Gewandschließe
- Material: Bronze bzw. Kupferlegierung; Eisennadel
- Sammlungsherkunft: Wiener Privatsammlung;
- Erhaltung: Dunkle, stellenweise grünliche Patina mit sichtbaren Alterungs- und Korrosionsspuren. Die erhaltene Nadel weist deutliche Korrosion auf.
Als typologische Vergleichsquelle dient die Ringfibel (Sellye Typ III) in der Sammlung des Wien Museums.
